Die neue Rechtsverordnung ,,Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik oder Geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik (Veranstaltungstechnik-meister-Fortbildungsprüfungsverordnung - VTMFPrV)" vom 25. Oktober 2019 trat am 31. Dezember 2019 in Kraft. Damit löste sie gleichzeitig die beiden alten Meisterverordnungen aus den Jahren 1997 bzw. 2009, die zuletzt parallel bestanden und jeweils in ihrer Laufzeit bis zum Ende des Jahres 2019 befristet waren, ab.

Die neue Struktur der Prüfung orientiert sich an den breit gefächerten Anforderungen der Branche an mittlere Führungskräfte und umfasst die drei Prüfungsteile: ,,Veranstaltungsprozesse", ,,Betriebliches Management" und ,,Veranstaltungsprojekt".

Der Rahmenplan wurde von Sachverständigen der Unternehmen, der Theater, der Fernsehanstalten, der Branchenverbände, der Bildungsträger, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Industrie- und Handelskammern entwickelt. Er folgt der Struktur der Rechtsverordnung und ist in drei Teile gegliedert. Der Rahmenplan bildet die Grundlage für ein Curriculum und ist damit die Basis für die Gestaltung von neu zu entwickelnden Prüfungsvorbereitungslehrgängen. Es werden spezifische Qualifikationen vorausgesetzt, die in der Ausbildung zu dem anerkannten Beruf und/oder durch einschlägige Berufserfahrung erworben wurden.

ln den neuen Lehrgängen kommt es nun darauf an, die Inhalte so aufzubereiten, dass die Teilnehmer sie praxisnah und anwendungsbezogen (handlungsorientiert) aufnehmen und sich aneignen können. Die in der Prüfung zu bearbeitenden integrierenden Situationsaufgaben entsprechen typischen betrieblichen Handlungsaufträgen. Im Lehrgang bedeutet dies, dass mit komplexen Lernaufgaben auf die Lösung der Situationsaufgaben vorbereitet werden sollte. Auch muss anschießend in einzelnen Schritten auf die Simulation des Konfliktgesprächs, die Projektarbeit, deren Präsentation sowie das Fachgespräch hingeführt werden.
Das Interesse am neuen Meister ist aktuell sehr hoch, und darum könnt ihr euch schon jetzt für den Meisterkurs im kommenden Jahr (2021/2022) im bühnenwerk anmelden. Die verfügbaren Plätze werden, wie immer im bühnenwerk, nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Die Anmeldung ist verbindlich, kann aber gem. unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen bis zu zwei Monaten vor Kursbeginn kostenlos storniert werden. Ihr erhaltet nach der Anmeldung von uns eine Anmeldebestätigung per Post. Das Anmeldeformular für die Zulassung zur Fortbildungsprüfung bei der Kammer in Hamburg, sowie die Rechnung und die bereits für die Beantragung vorbereiteten Meister-BAföG Unterlagen senden wir euch dann per Post.

Wir empfehlen euch bei Bedarf die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung und die Fachausbildung gemeinsam zu buchen, da ihr dann die komplette Meister-BAföG Förderung mit einem Antrag beantragen könnt.

Wer noch nicht über die notwendige elektrotechnische Zulassungsvoraussetzung verfügt und die Qualifikation zur Elektrofachkraft VT benötigt kann sich auch dafür bereits anmelden.

Falls ihr noch Fragen habt oder Hilfe benötigt stehen wir euch natürlich jederzeit gerne persönlich zu Verfügung.

Christian, Sebastian & Dennis
Mit der Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss „Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik oder Geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik“ soll die auf einen beruflichen Aufstieg abzielende Erweiterung der beruflichen Handlungsfähigkeit nachgewiesen werden

Der berufsbegleitende Vorbereitungskurs auf die Fortbildungsprüfung „Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik und Geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik“  besteht aus zwei Teilen.

     a) Betriebliches Management ( ca. 300 Unterrichtsstunden)

     b) Veranstaltungsprozesse (ca. 420 Unterrichtsstunden)


Inhalte der Fachausbildung

Unser Unterrichtskonzept nimmt die neue Form der Prüfung auf und besteht aus einem Wechsel von reiner Wissensvermittlung und projektbezogenem angeleiteten Arbeiten in Lerngruppen. Die Inhalte spiegeln das breit gefächerte Tätigkeitsfeld einer Meisterin für Veranstaltungstechnik wieder. Das bühnenwerk Curriculum speist sich aus den folgenden 9 Bereichen:

Betriebliches Management

    - Betriebsorganisation
    - Personalorganisation
    - Personalführung

Veranstaltungsprozesse

    - Konzeption und Planung veranstaltungstechnischer Projekte
    - Technische Leitung und Umsetzung veranstaltungstechnischer Projekte

Veranstaltungsprojekt

Das Konzept des bühnenwerk ermöglicht es, an dieser Fortbildung berufsbegleitend teilzunehmen. Der Unterricht findet jeweils zweimal pro Woche, dienstags und mittwochs statt. Darüber hinaus ist der Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen nachzuweisen.


Inhalte der Ausbildereignung (AEVO) (80h)

  Handlungsfeld 1 -  Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  Handlungsfeld 2 -  Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  Handlungsfeld 3 - Ausbildung durchführen
  Handlungsfeld 4 - Ausbildung abschließen

Den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen hat die zu prüfende Person nachzuweisen durch

1. eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach § 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung oder
2. eine andere erfolgreich abgelegte vergleichbare Prüfung vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss.

Der Nachweis des Erwerbs der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen ist vor Beginn des letzten Prüfungsbestandteils vorzulegen.

Für Fragen stehen wir gern persönlich unter 040 41006620 oder jederzeit
schriftlich per Mail Verfügung.
Die komplette Fachausbildung 2021/2022 beginnt am 31.08.2021 und endet voraussichtlich am 15.07.2022. Die Zusammensetzung der Fachausbildung ist dabei wie folgt:

Vorkurs Mathematik & Physik (optional / 40 Unterrichtsstunden vom 23.08.2021 bis 27.08.2021

Fachausbildung 2021/2022 (720 Unterrichtsstunden) vom 31.08.2021 bis voraussichtlich 15.07.2022

Ausbildereignung AEVO (64 Unterrichtsstunden) vom 03.02. bis zum 25.02.2022 (Donnerstag und Freitag)

Fachausbildung 2022/2023 (720 Unterrichtsstunden) vom 30.08.2022 bis voraussichtlich 14.07.2023


Die Vorbereitung auf die berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation (AEVO/ADA) findet ab 2021 ebenfalls berufsbegleitend jeweils Donnerstag und Freitag.  Den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation hat die zu prüfende Person nachzuweisen durch

1. eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach § 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung oder

2. eine andere erfolgreich abgelegte vergleichbare Prüfung vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten
    Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss.

Der Nachweis des Erwerbs der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen ist vor Beginn des letzten Prüfungsbestandteils vorzulegen.

Für Fragen stehen wir gern persönlich unter 040 41006620 oder jederzeit
schriftlich per Mail Verfügung.
Zur Prüfung in den Prüfungsteilen „Veranstaltungsprozesse“ und „Betriebliches Management“ ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

1. eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik und eine auf die Berufsausbildung folgende mindestens einjährige Berufspraxis,

2. eine erfolgreich abgelegte Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und eine auf die Berufsausbildung folgende mindestens zweijährige Berufspraxis oder

3. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis. (2) Zur Prüfung im Prüfungsteil „Veranstaltungsprojekt“ ist zuzulassen, wer nachweist, dass er oder sie 1. den Prüfungsteil „Veranstaltungsprozesse“ abgelegt hat und 2. über die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen hinaus mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis erworben hat.

Alle Prüfungsteile müssen innerhalb von fünf Jahren ab Beginn des ersten Prüfungsbestandteils abgelegt werden.  Wird im Einzelfall die Frist des Satzes 1 nicht eingehalten und hat dies die zuständige Stelle zu vertreten, ist die Prüfung ohne Beachtung der Frist zu Ende zu führen.

Die Berufspraxis nach den Absätzen 1 und 2 soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines „Geprüften Meisters für Veranstaltungstechnik“ oder einer „Geprüften Meisterin für Veranstaltungstechnik“ nach § 1 Absatz 4 aufweisen. Im Fall der Zulassung nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 soll zusätzlich nachgewiesen werden, dass die zu prüfende Person Tätigkeiten ausgeübt hat, für die die berufliche Handlungsfähigkeit einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik notwendig ist.

Die Berufspraxis muss Tätigkeiten umfassen, für die die Fähigkeiten einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik erforderlich sind. Daraus wird abgeleitet, dass für eine Zulassung Absatz 1 Nummer 2 und 3 eine Qualifikation zur Elektrofachkraft nach dem igvw Standard SQQ 1 nachzuweisen ist.

Abweichend von den Absätzen 1 und 2 ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben zu haben, die der beruflichen Handlungsfähigkeit vergleichbar sind und die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
Das Konzept des bühnenwerk vereint die Vorteile des klassischen Unterrichts mit seiner intensiven Schüler-Lehrerbeziehung mit den technischen Möglichkeiten des Internet. Ob bei uns in Hamburg im Klassenraum oder lieber bequem von zu Hause aus, im Livekurs sind Sie immer aktiv in den Unterricht eingebunden und gefordert. Der Unterricht oder auch ein Seminar im bühnenwerk findet immer zu fest vereinbarten Zeiten statt.
Die für den bühnenwerk Livekurs 9.81 benötigten Sytemvoraussetzungen (Hard & Software) finden Sie hier. Darüber hinaus setzten wir bei jedem Teilnehmer ein Headset und eine Webcam voraus. Prüfen Sie jetzt mit einem Klick ob Ihre Internetverbindung den Mindestanforderungen für die Teilnahme am Livekurs entspricht.
Vorausgesetzt Sie verfügen unterwegs über eine gute Internetverbindung (UMTS/ HDSPA) können Sie natürlich auch mobil am Livekurs teilnehmen. Für das iPad und iPhone sowie für sämtliche Android Tablets und Mobil Telefone gibt es von Adobe entsprechende kostenlose Apps, um auch unterwegs am Livekurs teilnehmen zu können. Für die Livekurs Aufzeichnungen benötigen sie einen Browser der Flash unterstützt.

Sie finden die Adobe Conncet mobile App bei iTunes und im Google Playstore.

Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns einfach Ihre Fragen zum Meister für Veranstaltungstechnik oder auch zum Livekurs an post@buehnenwerk.de
Um optimal am Unterricht teilnehmen zu können empfehlen wir mindestens eine 16 Mbit/s ADSL Leitung mit einem upload von 2 Mbit/s. Und für Leute die viel unterwegs sind gibt es den Livekurs auch mobil für das Smartphone oder Tablet.  Über die Steuerungsleiste am unteren Bildrand können Sie vorspulen, die Lautstärke regulieren und den Vollbildmodus aktivieren.

Wenn Sie den entsprechenden Kurs als Online-Seminar belegt haben laden wir Sie rechtzeitig ein am Unterricht teilzunehmen. Mit wenigen "Klicks" sind Sie dann live im Seminarraum und können sich aktiv am Unterricht beteiligen. Selbstverständlich haben Sie aber auch jederzeit die Möglichkeit Ihre Kamera als auch Ihr Mikrophon auszuschalten. Alle Unterrichtseinheiten werden aufgezeichnet und allen Kursteilnehmern eine Woche lang online zur Verfügung gestellt.
Die Teilnehmer eines Meisterkurs kommen mit den unterschiedlichsten Vorbildungen ins bühnenwerk. Viele haben lange nicht die Schulbank gedrückt, und im laufe der Zeit einiges von dem was sie bereits einmal gelernt haben nicht mehr anwenden müssen. Dieses Wissen geht zwar unbedingt verloren, aber wenn man es nicht regelmäßig nutzt verblasst es.

Aus diesem Grund, aber auch um allen Teilnehmern bei dem immer wieder polarisierenden Thema Mathematik & Physik einen optimalen Start in die Fortbildung zu ermöglichen, bieten wir optional allen die Interesse haben in Vorbereitung auf den Meisterkurs den Vorkurs Mathematik & Physik an.

In 5 Schultagen jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr werden in diesem Vorbereitungskurs folgende Inhalte ausführlich wieder aufgefrischt.

I. Grundlagen Mathematik

1. Grundrechenarten
    1.1. Rechnen mit negativen Zahlen
    1.2. Reihenfolge von Rechenoperationen und Zusammenfassen von Termen
    1.3. Rechnen mit Brüchen
    1.4. Rechnen mit Potenzen
    1.5. Umstellen von Formeln

2. Dreisatz- und Prozentrechnung
    2.1. Einfacher Dreisatz (proportional)
    2.2. Umgekehrter Dreisatz (antiproportional)
    2.3. Prozentrechnung

3. Geometrie
    3.1. Berechnung von Fläche, Volumen, Masse und Gewichtskraft
    3.2. Berechnungen von Größen im rechtwinkligen Dreieck
    3.3. Berechnungen von Größen im allgemeinen Dreieck


II. Grundlagen Physik

4. Rechnen mit physikalischen Einheiten

5. Grundlagen der technischen Mechanik
    5.1. Die drei Grundprinzipien von Newtons Mechanik
    5.2. Kraft
    5.3. Kraftmoment

6. Statik
    6.1. Zentrales Kräftesystem
    6.1.1. Kräfte zusammensetzen zu einer resultierenden Kraft
    6.1.2. Eine Kraft in mehrere Kräfte zerlegen
    6.2. Allgemeines Kräftesystem (Auflagerkräfte)
    6.3. Reibung
    6.4. Kraft, Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad
    6.5. Schiefe Ebene

7. Kinetik/Kinematik
    7.1. Gleichförmige Bewegungen
    7.2. Gleichmäßig beschleunigte Bewegungen
    7.3. Spezialfall: Der freie Fall
    7.4. Kraft, Trägheit und Beschleunigung

Der Vorkurs Mathe & Physik ist selbstverständlich optional und nicht Teil des Meisterkurses. Der Kurs wird nicht über das Meister-BAföG staatlich gefördert, und ist  Mehrwertsteuer pflichtig. Wenn Ihr Fragen dazu habt könnt ihr euch natürlich jederzeit gerne an uns wenden.
Fachausbildung zum Meister für Veranstaltungstechnik (ab 2021)

Teilnahme in Hamburg:  7.750,00 Euro
Teilnahme online im Livekurs: 7.750,00 Euro

Ausbildereignung (AEVO / AdA)

 

Teilnahme in Hamburg oder online: 600,00 Euro

 

Es gilt jeweils der Tag der schriftlichen Anmeldung (online). Die Kursgebühren sind gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Vorkurs Mathematik & Physik (optional)

 

Teilnahme in Hamburg oder online: 475,00 Euro

Die Prüfungsgebühren  (Hamburg, Stand 2019)

Anmeldung zur Prüfung: 60,00 Euro
Prüfungsgebühren: 750,00 Euro
Prüfungsgebühren zweite Fachrichtung: 375,00 Euro
Prüfungsgebühren AEVO: 175,00 Euro
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) sog. "Meister-BAföG" - begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegs-fortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses. Über die Darlehensteilerlasse hinaus werden Anreize zum erfolgreichen Abschluss und den Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen.

Das "Meister-BAföG" existiert seit 1996. Bereits mit einem 1. AFBG-Änderungsgesetz wurden die Leistungen des Gesetzes deutlich verbessert. Diesen Weg haben Bund und Länder mit dem 2. AFBG-Änderungsgesetz fortgesetzt. Der Deutsche Bundestag hat am 12. Februar 2009 eine von der Bundesregierung eingebrachte Reform dieses Gesetzes verabschiedet und der Bundesrat hat dieser am 06. März 2009 zugestimmt. Mit dem "Zweiten Gesetz zur Änderung des AFBG" wird das AFBG fit gemacht für die Zukunft.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

•  der Teilnehmer hat eine abgeschlossene Berufsausbildung

•  es ist die erste Aufstiegsfortbildung

•  der Teilnehmer hat keinen Hochschulabschluss (Studium)

• die berufsbegleitende Maßnahme umfasst mindestens 400 Unterrichtsstunden
   innerhalb von 8  Monaten (im bühnenwerk sind es 480 Stunden)


Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erhalten Teilnehmende einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren und zwar bis maximal 15.000 Euro.

50 Prozent der Förderung sind ein nicht zurückzahlbarer Zuschuss. Für den verbleibenden Teil von 50 Prozent erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Bankdarlehen. Dieses kann, muss aber nicht in Anspruch genommen werden.

Zudem werden den Teilnehmenden auf Antrag bei bestandener Prüfung 50 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen.

Wer von den Geförderten ein Unternehmen gründet, kann den Existenzgründungserlass von 100 Prozent in Anspruch nehmen – das heißt, das Darlehen muss nicht zurückgezahlt werden.

Zu den Materialkosten für Ihr Meisterprüfungsprojekt wird eine Förderung bis zur Hälfte der notwendigen Kosten und einer Höhe von bis zu 2.000 Euro gewährt. 50 Prozent der Förderung sind auch hier ein Zuschuss. Für den verbleibenden Teil der Fördersumme gibt es ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
Rechnungsadresse (falls abweichend)
Hiermit akzeptiere ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie gem. DS-GVO der bühnenwerk GmbH*
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