Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungs-förderungsgesetz (AFBG) sog. "Meister-BAföG" - begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegs-fortbildungen, d. h. von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleich-baren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungs- motivation des Fachkräftenachwuchses. Über die Darlehensteilerlasse hinaus werden Anreize zum erfolgreichen Abschluss und den Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen.

Das "Meister-BAföG" existiert seit 1996. Bereits mit einem 1. AFBG-Änderungsgesetz wurden die Leistungen des Gesetzes deutlich verbessert. Diesen Weg haben Bund und Länder mit dem 2. AFBG-Änderungsgesetz fortgesetzt. Der Deutsche Bundestag hat am 12. Februar 2009 eine von der Bundesregierung eingebrachte Reform dieses Gesetzes verabschiedet und der Bundesrat hat dieser am 06. März 2009 zugestimmt. Mit dem "Zweiten Gesetz zur Änderung des AFBG" wird das AFBG fit gemacht für die Zukunft.

Zum 01.08.2016 tritt die Neufassung Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) in Kraft. Es beinhaltet folgende Verbesserungen:
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

• der Teilnehmer hat eine abgeschlossene Berufsausbildung

• es ist die erste Aufstiegsfortbildung

• der Teilnehmer hat keinen Hochschulabschluss (Studium)

• die berufsbegleitende Maßnahme umfasst mindestens 400 Unterrichtsstunden

   innerhalb von 8 Monaten (im bühnenwerk sind es 480 Stunden)

Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmenbeitrag (Förderung der
Lehrgangskosten) steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil
hierauf wird von 30,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht.

Weitere 40% (ab 01.08.2016) des Darlehns werden bei Bestehen der Prüfung
erlassen.
Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie

Sie wollen beruflich weiterkommen und möchten sich weiterbilden? Sie haben schon
einen Kurs oder Lehrgang gefunden, den Sie sich aber nicht leisten können? Oder
Sie möchten zum Thema Weiterbildungsangebote beraten werden? In jedem Fall
sind Sie bei der Bildungsprämie richtig. Seit Dezember 2008 zahlt sich die
Weiterbildung auch im wörtlichen Sinn aus - mit der Bildungsprämie. Denn wenn Sie
einen Kurs, einen Lehrgang oder ein Seminar besuchen wollen, um im Beruf ein
Stück voran zu kommen, erhalten Sie einen Prämiengutschein - es gibt also Bares
vom Staat.

Der Prämiengutschein kann für Sie bis zu 500,- Euro Wert sein.Es geht bei der
Bildungsprämie um direkte finanzielle Unterstützung. Der Wille sich weiterzubilden
zahlt sich aus. Das Konzept nimmt die individuelle berufliche Weiterbildung in den
Blick, durch die die Arbeit-nehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Chancen auf dem
Arbeitsmarkt stabilisieren und ausbauen können. Da man nicht immer das
passende Geld für eine Weiterbildungsmaßnahme auf dem Konto hat, greift der
Staat mit der Bildungsprämie den Interessierten unter die Arme. Pro Person geht
das mit dem Prämiengutschein einmal alle zwei Jahre.

Die Bildungsprämie deckt über den persönlich ausgestellten Prämiengutschein in
vielen Fällen die anfallenden Kosten für Fachkurse und Seminare zur Hälfte ab und
macht sie dadurch leichter finanzierbar. Kombinieren lässt sich der
Prämiengutschein ferner mit dem Weiterbildungssparen.

Vom Prämiengutschein profitieren alle Selbständigen und Angestellten, die
mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren jährlich zu
versteuerndes Einkommen maximal 20.000 Euro beträgt. Bei gemeinsam
Veranlagten liegt die Grenze bei 40.000 Euro. Bei der Berechnung des zu
versteuernden Einkommens werden Kinderfreibeträge berücksichtigt.

Um für die Weiterbildung einen Prämiengutschein zu bekommen, müssen Sie
zunächst eine Beratungsstelle aufsuchen. Von diesen wird es bald 600 in ganz
Deutschland geben - eine davon mit Sicherheit in Ihrer Nähe. In diesen
Beratungsstellen ist guter Rat nicht teuer. Im Gegenteil: Das Beratungsgespräch
selbst ist kostenlos. Und wie alles an der Bildungsprämie zahlt sich auch der Besuch
einer Beratungsstelle aus. Hier kennt man die regionalen Weiterbildungsangebote
und den lokalen Arbeitsmarkt. Das macht die Beratungsstellen kompetent und zu
Ihrem verlässlichen Partner bei der Suche nach der passenden
Weiterbildungsmaßnahme.

Die Beratungsstelle berät Sie in allen Fragen der Bildungsprämie: Welche
Weiterbildung möchten Sie machen? Was soll das Ziel des Kurses oder Lehrgangs
sein? Haben Sie schon einen konkreten Anbieter gefunden? etc. Die Beratungsstelle
prüft, ob die Förderkriterien erfüllt sind, nennt Ihnen mindestens drei
Weiterbildungsanbieter und stellt Ihnen einen persönlichen Prämiengutschein aus.

Am schnellsten finden Sie eine Beratungsstelle in der Nähe über die Übersichtskarte
auf dem Webportal. Oder Sie rufen die kostenlose Hotline an: 0800 2623000. Am
Telefon werden all Ihre Fragen rund um die Bildungsprämie sofort und kompetent
beantwortet.

Selbstverständlich steht Ihnen aber auch das bühnenwerk bei Fragen rund um die
Bildungsprämie jederzeit gerne zu Verfügung.
Das Meister-BAföG - Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
"In kaum einer Branche entwickeln sich die Technologien so rasant weiter wie in der Veranstaltungstechnik. Doch trotz Medienservern, komplexen Netzwerken und der Notwendig-keit gewerksübergreifender Zusammenarbeit braucht es nicht zuletzt eine grundsolide Ausbildung von Kern-kompetenzen.
Meisterhaftes E-learning in
Hamburg
In den letzten Jahren haben viele Theater von unseren Inhouse-Seminaren profitiert. Inhouse-Seminare eignen sich besonders für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im eigenen Betrieb schulen wollen. Darüberhinaus können die Themen des Seminars auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und des Unternehmens abgestimmt werden. Bisher haben wir diese immer nur auf Anfrage angeboten, dies möchten wir nun  ändern und laden Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen.
Inhouse-Seminare
Der Basisunterhaltsbeitrag im AFBG bei Vollzeitmaßnahmen wächst mit dem 25.
  BAföGÄndG und dem 3. AFBGÄndG von 645 Euro auf 708 Euro; der
  Zuschussanteil hierauf nach Abzug des Pauschbetrages mit dem 3. AFBGÄndG
  von 44 Prozent auf 50 Prozent.

• Die Erhöhungsbeträge zum Basisunterhaltsbeitrag werden für den Teilnehmer
  von 52 Euro auf 60 Euro, für den Ehepartner von 215 Euro auf 235 Euro und für
  Kinder von 210 Euro auf 235 Euro erhöht. Für den Kindererhöhungsbetrag steigt
  der Zuschussanteil von 50 Prozent auf 55 Prozent. Für die weiteren
  Erhöhungsbeträge wird erstmals ein Zuschussanteil (von 50 Prozent) eingeführt.

• Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmebeitrag (Förderung der
  Lehrgangskosten) steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil
  hierauf wird von 30,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht.

• Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende
   wird von 113 auf 130 Euro erhöht.

•  Mit einem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ werden die Materialkosten für das
   Meisterprüfungsprojekt bis zu 2000 Euro gefördert (bisher 1.534 Euro) und ein
   Zuschussanteil (von 40 Prozent) erstmals eingeführt.

• Der mögliche Erlass des restlichen Darlehens für die Lehrgangs- und
  Prüfungskosten bei Bestehen der Prüfung wird von 25 auf 40 Prozent erhöht.

• Der Basisvermögensfreibetrag wird von 35.800 Euro auf 45.000 Euro erhöht;
  die Erhöhungsbeträge hierauf für den Ehepartner und je Kind von 1.800 Euro auf
  2.100 Euro.

• Die Einkommensfreibeträge im AFBG sind bereits mit dem 25. BAföGÄndG für
  den Teilnehmer von 255 Euro auf 290 Euro, für den Ehepartner von 535 Euro auf
  570  Euro und je Kind von 485 Euro auf 520 Euro erhöht worden.
Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne persönlich bei Fragen rund um das
BAFöG. Sprechen Sie uns einfach darauf an oder senden Sie uns eine kurze
Nachricht. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung.
Lehrwerkstatt für Veranstaltungstechnik & Unternehmensberatung
Telefon:  0049-40-41006620 | post@buehnenwerk.de
bühnenwerk GmbH
Lehrwerkstatt für Veranstaltungstechnik & Unternehmensberatung
Klaus-Groth-Str.15

20535 Hamburg